Dienstag, 21. Oktober 2014

Lehrer-Burnout durch Klugscheißer, Meckerer, fehlende Wertschätzung und Feedback zu den Kommentaren meines Blogs

Jeden Tag arbeite ich mit den Kindern in meiner Klasse an höflicher Begrüßung, Abschiedsgruß, Bitte, Danke, höflichem und respektvollem Umgang miteinander.
Selbstverständlich habe ich unsere Regeln auch positiv formuliert, es gibt positive Verstärkung, Lob, persönliche Ziele, Gespräche und alles ist auf ein positives, angenehmes Lernklima ausgerichtet
Und doch bin ich oft enttäuscht über die nur mäßigen Erfolge bei einigen Schülerinnen und Schülern.

Kein Wunder! Denn viele Erwachsene haben das alles auch nicht drauf:
Klugscheißer zu freiem Schreiben, Meckerer über die Hausaufgaben und den Unterrichtsstil und oft nur negatives Feedback.
Im privaten Umfeld ebenfalls: Vordrängler an der Bäckertheke, Rundmachen von Vereinsvorsitzenden vor versammelter Mannschaft, permanente Unmutbekundungen wenn es an der Supermarktkasse nicht schnell genug geht, Hupen und Drängeln im Straßenverkehr und und und....

Nicht verwunderlich, dass viele Menschen, wir Lehrer an der Spitze, einmal im Leben ein Burnout oder eine Depression erleben...

Erstaunt bin ich immer wieder über das verwunderte Lächeln bei liebevollen Worten von mir an unsere Musiklehrerin, ein herzliches Dankeschön für die Beratung an die Verkäuferin im Geschäft, eine positive Rückmeldung an die Erzieherin etc. Viele kennen dies gar nicht mehr, dass man sich herzlich für eine Sache bedankt oder seine Wertschätzung in Worte fasst!!!

Deshalb möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, um allen "Gutmenschen" die hier bloggen, ihre Energie in wunderbares Material, Tipps, Tricks, Empfehlungen und nette Worte verwenden, ein ganz herzliches DANKESCHÖN zu sagen. Hier ist eine wunderbare Plattform für uns LehrerInnen entstanden, die ich sehr schätze, auf die ich fast jeden Tag schaue und die ich nicht mehr missen möchte...
Als Wertschätzung habe ich euch auf meinen Blog rechts verlinkt. Wer sich dort noch nicht findet, kann mir gerne eine Rückmeldung geben, dann hole ich das nach :-)

Umso mehr ärgern mich Kommentare zu meinem Material im Tenor von:

"Dein Material gefällt mir nicht, bitte überarbeite es" oder

"Das setze ich aber nicht ein, bei mir gibt es viel anregenderes Material"

Solche teilweise anonymen Kommentare ärgern mich und ich empfinde sie schon fast als unverschämt für meist unentgeltliches Material, welches ich hier wie viele andere einstelle und teile!

Um es im Klartext zu sagen: Ich brauche hier kein permanentes negatives Feedback zu meinem Material, es ist ein Angebot für LehrerInnen, die es brauchen können...
Ich habe das Material genauso zusammengestellt, wie ich es für richtig halte und brauchen kann. Natürlich erfülle ich Wünsche, höfliche Anfragen, Bitten und Ideen dazu!

Konstruktive Kritik ist jederzeit willkommen, am liebsten natürlich an meine persönliche Mailadresse marionkeil@klassenzauber.de und nicht als öffentliche Bloßstellung!

Mittlerweile bin ich glücklicherweise selbstbewusst genug um hier im Blog unqualifizierte Beiträge einfach zu löschen. Also nicht wundern über gelöschte Beiträge!

Vielleicht handele ich mir mit meinem Beitrag viel Unmut ein, vielleicht spreche ich aber auch anderen Bloggern aus der Seele.

Für alle Meckerer: Wie wäre es heute mal mit einem positiven Kommentar, um einer Bloggerin/einem Blogger für seine Arbeit Wertschätzung entgegen zu bringen, wenn es einem gefällt???

Zum Abschluss möchte ich noch etwas Positives berichten: Gestern erreichte mich zu meinen Adventskalenderbriefen ein liebevoller, sehr wertschätzender Kommentar, der mich motiviert zum Weiterbloggen. Es gibt eben doch noch viele "Gutmenschen"!
Vielen Dank dafür.

Nun werde ich noch ein "Geschenk" zu Adventskalenderlosen an euch senden und dann mein Büro für einen wunderschönen Herbstferientage bis zum nächsten Mal schließen.

Viele Grüße
Marion Keil





Kommentare:

  1. Liebe Marion!
    Mit deinem Beitrag sprichst du mir aus der Seele.
    Ich bin auch manchmal echt genervt, wenn ich mich auf meinem Blog einlogge und schon wieder lesen muss, dass mein Material zu bunt, zu schwer, nicht didaktisch wertvoll, etc ist.
    Das sind Momente, in denen man sich fragt: Warum zum Teufel, teile ich eigentlich mein Material kostenlos mit allen?
    Wie gesagt, konstruktive Kritik ist angebracht und ich halte mich bei weitem nicht für unfehlbar. Aber es ist auch immer eine Frage der Formulierung. Zudem kommen solche Meckerkommentare, wie du ja selbst geschrieben hast, oft anonym.
    Umso mehr freue ich mich, wenn sich Menschen fürs Teilen bedanken und nette Rückmeldungen verfassen.
    Ich sehe es genau wie du: Geschmäcker und Ansichten sind verschieden und unser Blog-Material ist ein Angebot, dass jeder nach seinen Bedürfnissen nutzen oder eben NICHT nutzen kann.
    Aber ich hoffe, dass du die lust am bloggen nicht verlierst und weitermachst. Ich tue es auch ;-) !
    Liebe Grüße von deiner Blogger-Kollegin
    Karo

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  2. Ich finde das, was ihr schreibt auch alles richtig. Und ich bin froh, dass mal jmd etwas sagt!
    Trotzdem finde ich, muss man ganz klar zwischen schnödem Gemecker und konstruktiver Kritik unterscheiden. Was ihr sicherlich tut! Ich wollte es nur nochmal sagen. Denn bloß weil etwas kostenlos ist heißt es ja nicht, dass man es nicht vernünftig kritisieren darf.
    Dabei fänd ich persönlich es schön, wenn nicht nur da stehen würde: 'Ooooh das geht aber nicht! Du hast die Ranchburgsche Hemmung nicht beachtet.' Das ist ja prima einfach! Es wäre toll wenn dann auch nochmal da stehen würde, wie es anders oder besser geht! Aber danach sucht man vergeblich. Mit Kritik ist jeder immer schnell dabei... Aber wie es besser geht weiß keiner oder derjenige will sein Wissen für sich behalten? Schade... LG *valessa

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  3. Hallo Marion,

    mir sprichst du im Moment total aus der Seele. Mein Blog ist erst relativ neu und schon jetzt habe ich durch manche Kommentare das Gefühl, dass ich alles falsch mache und die Sache eigentlich lieber lassen sollte. Und gerade als Anfänger ist das schon arg demotivierend.
    Generell werden ja eher wenige Kommentare geschrieben und Sachen einfach kommentarlos heruntergeladen. Die einziger die etwas schreiben, sind die Meckerer.
    Daher will ich deinen Kommentar einfach mal aus ganzem Herzen unterschreiben und wenn ich darf, würde ich ihn auch gerne bei mir verlinken.
    Liebe Grüße,

    Steffi

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    1. Liebe Steffi,
      sehr gerne darfst du mich bei dir verlinken :-)
      Wie heißt denn dein Blog, habe ich ihn besucht und bei mir verlinkt??? Bin jetzt neugierig geworden ;-)
      Viele Grüße Marion

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    2. Hallo Marion,

      vielen Dank. Ich werde morgen einen kleinen Post schreiben und deinen Post bei mir verlinken. :-)
      Meine Blogadresse ist: http://abc-katze.blogspot.de/

      Grüßlis,

      Steffi

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    3. Hallo liebe Steffi,
      du bist nun auch auf meiner Seite verlinkt :-)
      Liebe Grüße
      Marion

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  4. Da ich mir ja in den letzten Wochen auch so meine Gedanken um das Material-Bloggen gemacht habe (siehe mein Blog), möchte ich an dieser Stelle auch meinen Senf dazugeben.

    1) Ein Teil der von dir geschilderten Probleme sind vermutlich "hausgemacht", wenn man sich die "Gemeinschaft der Blogger" so ansieht. Es gibt ja einige Blogs, die bereitwillig Wünsche ihrer Leser erfüllen. Wünsche bzgl. Schriftart, Wünsche bzgl. Beschriftung und/oder sogar komplette Materialwünsche. Das weckt beim Leser natürlich Begehrlichkeiten. Wenn Blog A das anbietet und sofort springt, wenn ich was will, dann kann das auch Blog B ... so sind da wohl die Gedankengänge.
    Mir stellt sich da immer grundsätzlich die Frage, wieso die teilweise recht umfassenden Wünsche so bereitwillig erfüllt werden. Man hat das Material ja eigentlich mal ursprünglich für seinen Unterricht erstellt, das Teilen stellt da ja eigentlich nur ein "Nebenprodukt" dar. In einigen Blogs scheint dies inzwischen umgekehrt zu laufen: Dort erstellen Autoren für die Blogs/die Leser und nutzen es dann vielleicht auch mal im eigenen Unterricht ...
    2) Ich gebe dir recht, dass Kommentare sachlich und respektvoll sein sollten.
    Ob nun anonym oder nicht ... das Internet ist doch immer anonym ... ob man nun einen erfundenen Namen drunter setzt oder nicht, spielt dann ja eigentlich keine Rolle ...
    3) (Konstruktive) Kritik aber hinter verschlossener Tür zu äußern, finde ich allerdings den falschen Weg. Zum einen kann aus der Kritik heraus ja durchaus eine (fruchtbare) Diskussion entstehen, an der sich auch andere Leser beteiligen wollen. Zum anderen bietet die Kritik durchaus Informatives für andere Leser, so dass es durchaus interessant sein kann, auch solche Kommentare zu lesen.
    Unter Erwachsenen hat das auch nichts mit Bloßstellen zu tun, denn die Autorin/der Autor hat ja selbst aus freien Stücken den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt, dann sollte man auch mit einem öffentlichen, sachlichen Feedback leben können.
    4) Generell bin ich mehr und mehr darüber erstaunt, wie unkritisch oftmals mit den veröffentlichten Materialien umgegangen wird, bzw. welch unkritischer Umgang auch erwartet wird. Wenn denn eine Bloggerin in ihrem Blog schreib: "Schön, dass dir mein Material gut gefällt. Leider sehen das nicht alle so.", dann lese ich darin Bedauern, dass nicht alle über das Material "Hurra" schreien.
    Natürlich werden wir alle gerne gelobt und freuen uns einen Bären, wenn wir mit Kommentaren wie "Genial" "Du bist die Beste" und "Ich bewundere dich" überhäuft werden. Aber man muss auch damit umgehen können, wenn es nicht alle toll finden. Es einfach akzeptieren und ggf. auch einfach unkommentiert stehen lassen. Auch wenn ich damit nerve und es allen aus der Ausbildung zu den Ohren raushängt: Auch einfach mal an Herrn Schulz von Thun denken. Vielleicht hilft es dabei, (negative) Kommentare auch einfach nicht so persönlich zu nehmen.
    Ich kann dich sehr gut verstehen, permanentes, negatives Feedback wirkt sich negativ auf die Motivation aus. Aber man kann auch nicht im Umkehrschluss erwarten oder gar verlangen, dass keine Kritik geäußert wird (weil das Material ja kostenlos ist). Ich habe dies nicht bei dir so gelesen, aber in manch anderem Blog schwingt dieser Grund-Tenor mit.

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    1. Lieber Herr Emrich,
      vielen lieben Dank für Ihren ausführlichen Beitrag zum Thema.
      Darüber habe ich gerade nachgedacht und finde mich in einigen Bereichen wieder:
      1. Ja, bei mir ist es tatsächlich so, dass ich die Materialien, die ich einstelle nicht noch großartig für Blogger überarbeiten möchte, Ich schreibe sehr gerne für Verlage (hat den Vorteil, dass dort alles automatisch hübsch aufbereitet, lektoriert und verbessert wird :-), außerdem unterrichte ich und habe Familie. Die Zeit zum Bloggen ist also begrenzt für mich und ein Hobby!
      Vielleicht ist das tatsächlich vielen so nicht bewusst, dass ich nur ungern und in begrenztem Maße nochmal Dinge überarbeite...
      2. Die Anonymität im Internet ist sicher richtig, doch irgendwie macht es eine Anrede und ein Name doch halbwegs netter und man kann in einer Antwort auch die Person direkt ansprechen.... (zumindest irgendwie ;-)
      3. Ich habe hier schon wirklich konstruktive Diskussionen verfolgt, habe auch bei mir Dinge überdacht, Ideen von anderen wie jetzt auch von Ihnen gerne angehört, aufgenommen und mitgenommen für weitere Projekte...
      Was mich nervt ist tatsächlich auch, dass sich öfter die Meckerer zu Wort melden. Hier im Blog bekomme ich kein Feedback wie oft mein Material genutzt wurde etc. Bei meinen Buchverkäufen habe ich Verkaufszahlen, Nutzerverhalten etc. an denen ich mich orientieren kann. Das macht die Sache schwierig. Wenn zudem auch jede/r gleich bemerken muss, wie es besser und toller geht, schwimmt man etwas wie auch Anfänger schnell bemerken. Ein ehrliches Feedback ist daher, wenn es gut und annehmbar formuliert ist, sehr hilfreich für uns BloggerInnen... Mittlerweile konnte ich auch mein Problem besser analysieren: Einige Kommentare kommen mit besseren Ideen daher ohne zu hinterfragen warum ich es wie konzipiert und eingesetzt habe und zudem empfinde ich es durch die Wortwahl als Abwertung meines Materials, nicht als Alternative oder Verbesserungsvorschlag zu meinem Material. Genau DAS ist das Problem, was mich so ärgert. Es kommt mir vor wie meckern um des Meckerns willen oder immer das letzte Wort haben müssen oder einfach mal unreflektiert was dazu sagen, wo manchmal doch Schweigen Gold wäre, weil man keine Alternative aufzeigt, keine wirklichen Tipps wie oder was besser gemacht werden sollte gibt...
      Das macht es eben für mich zu wertlosen und motivationsverlustigen Kommentaren....

      Vielen lieben Dank für Ihre weiteren Gedankenanstöße, so konnte ich auch meine Gedanken etwas reflektieren, sortieren und meinen Unmut vielleicht etwas verständlicher machen....
      Auf Ihren Blog werde ich sogleich mal surfen, die gute Nachricht ist, dass ich durch die Diskussion wieder auf neue Anregungen stoße ;-)
      Viele Grüße
      Marion Keil

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    2. Hallo Marion!
      Ich habe vor Langem, aus genau solchen Gründen, FAQs in meinen Blog geschrieben. Weil es mich nervte, dass IMMER UND IMMER wieder diese und jene Wünsche zur Änderung von Material geäußert wurden. Ich sollte doch die Datei schicken, damit man es selber ändern können (für die eigene Lerngruppe versteht sich). Damit wollte man erreichen, dass ich mir nicht so viel Arbeit mache. Dann sollte es mal die Grundschrift sein... dann wiederum die VA oder die SAS. Als nächstes bitte Pinguine als Figuren, weil das ja für die eigenen Pinguinklasse so nett wäre. Der eine Aspekt im Material passt nicht so, ob da nicht das und das rein könnte. Und und und... Das führte zu meinen FAQs und seit dem ists besser. Wenn dann ein Änderungswunsch oder ähnliches kommt, schicke ich nur mehr den Link zur entsprechenden Seite.
      Ansonsten lasse ich Kommentare mit Vorschlägen drin. Manchmal schreibe ich auch einfach: Na klar, kann man machen. Es steht dir frei solches Material für deine Klasse zu basteln ;o) Was ich aber vor allem versuche ist, mich nicht mehr zu ärgern, sondern mich nur noch zu wundern! *gg
      LG *valessa

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    3. Marion, du schreibst als Antwort zu Florian:

      "Genau DAS ist das Problem, was mich so ärgert."

      Das aber ist nicht das Problem der Anderen, d.h. der Kommentatoren, sondern einzig und allein DU. ;-)

      Jeder hört aus einem Text immer genau das heraus, was er heraushören will. Das Bedauernswerten am Lehrerberuf ist, dass kaum Strukturen zur Wertschätzung existieren und somit zu viele bei Kritik reflexartig ablehnend reagieren. Und das kann vermutlich u.a. auch auf die Erfahrungen im Referendariat zurückgeführt werden.

      Lesetipp:
      Was deine Wut dir sagen will - M. Rosenberg

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    4. Ja, Schreiben am Telefon... Also:

      Nicht DU, sondern DEINES wollte ich sagen ;-)

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    5. Lieber Marek,
      vielen Dank für deinen Hinweis. Ja, es ist nicht einfach mit Kritik umzugehen und ich bin da sicher etwas dünnhäutig... (vielleicht sogar zu sehr!?!?) Auch bewerte ich vielleicht gut gemeinte Ratschläge zu kritisch.
      Sicher kann ich da berufsmäßig besser mit umgehen als in meiner Freizeit. Und genau hier hatte ich falsche Erwartungen vom Blog oder vom Bloggen: Ich habe mich auf die Herbstferien gefreut und darauf in Ruhe neue Ideen zu verwirklichen und auch hier zu teilen. Stattdessen ärgere ich mich und denke: Was wird jetzt dazu wieder kommen, wenn ich das einstelle etc.
      Ein netter Hinweis von Valessa, der mir sehr gut gefällt ist mich nur noch zu wundern.
      Daran werde ich erstmal arbeiten bevor ich das hier lasse....
      Vielen Dank auch für deinen Buchtipp, Rosenberg kenne ich schon, dieses Buch aber noch nicht. Sehr nett, deine Empfehlung und deine Sichtweise zu hören....
      Viele Grüße
      Marion

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    6. Es ist wirklich so... Je mehr zu gibst, desto mehr wird erwartet. Ich wurde auch erstmal ausgebuht für die ersten Kommis, in denen ich schrieb, dass ich das Material NICHT änderen. Mittlerweile hat "man" sich dran gewöhnt :) und nimmt es hin!

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    7. Ich nenne mich zwar Herrn (!!) Emrich, aber Siezen muss man mich eigentlich nicht ... immerhin werde ich auch erst seit ein paar Jahren nicht mehr beim Schnapskaufen nach dem Perso gefragt :D

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    8. WAS?!?! Du brauchst nach so kurzer Zeit im Lehrerberuf schon Schnaps?! :-D

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    9. Nein, den brauche ich nur, um mir die Kölner Haie in dieser Saison schön zu trinken :D

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    10. Hallo Herr Emrich,
      werde dich fortan also auch duzen :-)
      Gruß Marion

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    11. Hallo Herrn Emrich,
      nun habe ich mir endlich deine Seite genauer angeschaut und dich auch auf meinen Blog verlinkt... Danke für die anregende Diskussion und bis bald.
      Marion

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  5. Den Kommentar habe ich gestern gepostet! Es ging hier nicht um KOSTENLOESES Material, sondern ich habe das Material GEKAUFT! Also werde ich wohl anmerken dürfen, dass ich damit nicht zufrieden war! Ich habe nicht geschrieben, dass es schlecht ist, ich musste nur einiges abändern und fand einige Briefe nicht spannend! Und das könnte ev. doch den ein oder anderen Lehrer interessieren!

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  6. ...also, wir bei Mompitz machen nur die Sachen, die uns selber Freude machen.
    Und kommt uns mal einer unfreundlich oder schlecht gelaunt, dann bin ich immer froh, da ich ja nur den Kommentar lesen darf, die Person aber ihr ganzes Leben mit sich verbringen muss. :-)
    Die tun mir ECHT leid!
    Vielleicht hilft Euch ja dieser Blickwinkel.
    Mompitzige Grüße und lebe bunt und wild! Papa Mompitz :-)

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    1. Hehe, ich frage mich immer: WAS HAT DIESER MENSCH DAVON? Sitze der jetzt zu Hause und freut sich und denkt sich: HA, DER HAB ICH ES JETZT GEZEIGT! ICH BIN SO GUT!! :) *gg

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    2. Womit ich jetzt Leute meine, die mit ihren Kommis verletzend oder gemein sind oder kritisieren, um zu kritisieren... Ich spreche nicht von konstruktiver Kritik.

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    3. Nein, ich denke mir nicht "HA, der hab ichs gezeigt" . Wie kindisch?! Ich habe das Material GEKAUFT, einen Teil konnte ich gut verwenden, einiges habe ich geändert, von daher würde ich es nicht noch einmal kaufen. Wäre es gratis gewesen, hätte ich auch gar nichts geschrieben! So etwas nennt man übrigens Kurzrezension ! Total lächerlich, dass hier gleich wieder eine Diskussion entsteht.

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    4. Aber dich meinte ich auch gar nicht, denn ich weiß ja gar nicht was du geschrieben hast... Das habe ich nicht mitbekommen, was du schriebst.
      Ich habe ganz allg die Leute gemeint, die einem teilweise wirklich fiese Kommis schreiben.

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    5. ... auf kostenloses Material. Das meinte ich lediglich. Hier sind, glaub ich, zwei Dinge vermischt.

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  7. Neiiiin? Du kriegst echt Mails mit "Das gefällt mir nicht?" Das ist so unverschämt, dass darüber ärgern schon zu viel Anerkennung ist! Ich hab jetzt mal dich bei mir verlinkt. :-)
    Liebe Grüße!

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  8. Liebe Marion, liebe Blogger, die kostenlos Material zur Verfügung stellen - oder für ein geringes Entgeld: IHR SEID SUPER. Ich habe schon so viel tolles Material heruntergeladen, das mir und meinen Schülern das Arbeiten immer wieder erleichtert, positiv geäußert hab ich mich noch nie. Ich denke, dass ist das Problem: zu hören bekommt ihr meist nur, wenn etwas nicht gefällt (wobei mir das bei KOSTENLOSEM Material niiiiieeeee in den Sinn käme!). Marion, denk beim nächsten Meckerer dran, das ihm mit Sicherheit mindestens 20 mal so viele zufriedene User gegenüberstehen. Du kannst also ganz entspannt sein, denn dein Material ist spitze - und niemand ist gezwungen, es zu benutzen, wenns ihm nicht gefällt.

    Claudia

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  9. Liebe Marion,
    bisher habe ich deinen Blog still verfolgt und mich über viele deiner Ideen - vor allem zum Classroom-Management - riesig gefreut. Im Nachhinein ärgere ich mich total über mich ( nachdem ich mich gerade durch diverse Kommenare gelesen habe), dass ich dir noch gar keine Rückmeldung gegeben habe.
    Gerade dein Blog hebt sich insofern von dem ein oder anderen ab, weil du oft schlichte, aber sehr effektive und sinnvolle Unterrichtsideen zur Klassenorganisation mit uns teilst und keine Materialschlacht lieferst. Z.B. fand ich die Beiträge zur "Pflege der Stimme"/Elterngespräche/Zusammenarbeit mit Eltern/Wartezeiten überbrücken" großartig!
    Du zeigst mal einen anderen Blickwinkel auf "Unterricht" , denn Material ist nicht ALLES, sondern eher ein "Schmankerl", wenn der Rest (Klassengemeinschaft, Vertrauen, Elternarbeit, Arbeitsverhalten) stimmt.
    Die Idee mit den Adventskalenderbriefen finde ich so schön, dass ich sie in meinem 2. Schuljahr einsetzen werde. Da können die Kinder dann ja schon selber die Briefe vorlesen.
    Was mich aber ein wenig erschreckt hat, ist deine doch recht provokante Überschrift: "Lehrerburnout durch..."
    "Übersetzt" heißt das für mich: mangelde Wertschätzung von außen ist Grund für "Burnout" - puhhh, das ist schon eine heftige Ansage. Weißt du, vor den Sommerferien ging es mir (auch ohne Blog) ähnlich-es ging einfach nichts mehr, ich fühlte mich komplett leer und ausgepowert...:
    weil ICH im Schulalltag auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig getanzt habe,
    weil ICH es immer PERFEKT machen wollte,
    weil ICH ja immer für alle verfügbar sein wollte (Schule/Privat)
    Das hatte aber nun rein gar nichts mit mangelnder Wertschätzung anderer zu tun -im Gegenteil-, sondern das war -und ist es immer noch- mein eigenes "hausgemachtes" Problem, da ich es immer allen recht machen wollte/will. Niemand hat mir befohlen, Nächte durchzuarbeiten, um diverse Schulprojekte möglichst TOLL zu gestalten, niemand hat gefordert, dieses oder jenes Material für die Kinder minuziös differenziert durchzustylen - niemand- außer MIR!
    Niemand hat DICH gebeten, uneigennützig einen Blog zu eröffnen und Material mit uns zu teilen...umso toller, dass du das machst. Mir fehlt der Mut dazu.
    Wir Lehrer gehören einer Spezies an, die sehr zum Perfektionismus neigt und das ist - in meinen Augen - das Fatale, was zum Burnout führen kann, ist man nicht bereit, die Notbremse für die seelische Gesundheit zu ziehen. Das ist aber ein Lernprozess, der sich über Jahre hinziehen kann und ich befinde mich gerade mal in den Ansätzen.
    Liebe Marion, ich hoffe, es klingt jetzt nicht zu "belehrend", aber sei dir deiner selbst bewusst. Mach dich möglichst frei von negativer Kritik, freue dich über positive und wenn gar nichts mehr überzeugt, so sind es doch immer wieder die Kinder, die uns täglich zeigen, warum wir diesen wunderschönen, bereichernden Beruf ergriffen haben.
    Liebe Grüße und DANKE, Bea

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    1. Hallo liebe Bea,
      dein Kommentar ist nochmal ein guter Gedankenanstoß, vielen Dank dafür. Wobei ich auch glaube, dass sich die Dinge gegenseitig beeinflussen. Ist nicht doch der Gedanke da perfekt zu sein, um anderen alles recht zu machen, um anerkannt zu werden, Lob und Wertschätzung zu erfahren? Vielleicht aber auch sich durch die Bestätigung anderer selbst besser leiden zu können? Wir Lehrer sind tatsächlich Idealisten und geben viel... Erwarten vielleicht auch im Umkehrschluss von anderen zuviel... Marek schrieb mir ähnlich, dass in unserem Beruf und vielen anderen sicher auch keine Strukturen für Wertschätzung angelegt sind. Zudem ist es ein Feld, in dem sich jeder vermeintlich auskennt, denn jeder hat die Schulzeit hinter sich und kann mitreden. Das macht die Sache vermutlich auch nicht einfacher für uns Lehrer, die denken, dass sie sich didaktisch und methodisch auf dem neuesten Stand halten und der sich doch verändert im Gegensatz zu früheren Schulerfahrungen von Eltern...
      Sicher habe ich den Titel gestern provokant gewählt und muss auch meinen Anteil an aufgestauter Wut, Umgang mit Konflikten etc. überdenken. Wahrscheinlich mit dem mir empfohlenen Buchtitel: "Was deine Wut dir sagen will" ;-)
      Vielen Dank für deinen langen Beitrag, den ich übrigens überhaupt nicht belehrend empfunden habe ;-) sondern als weiteren Ansatz für Gedanken...
      Marion

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  10. Ich lese in vielen Blogs mit, erfreue mich an den tollen Materialien und käme nie auf die Idee, da Forderungen zu stellen.
    Ich lade viel Material herunter und klicke gerne auf die vorgegebenen buttons "Danke" "Das ist neu für mich" "Davon hätte ich gerne mehr" ...

    Aber ich gebe auch zu: Richtige Kommentare schreibe ich ungern.

    Ich hab mal vor Zeiten zwei drei Kommentare geschrieben, und ärgerte mich unheimlich, dass die nicht freigeschaltet wurden.
    Auch am zwei Tage war da nichts zu lesen.
    :-)
    (Als Blogneuling hatte ich überlesen, dass manche Blogger die Sachen erst nach einer Kontrolle freischalten. Das ist sicher gut, aber für den Schreiber, der seine Euphorie über das neue Material ausdrücken will--und dessen Kommentar dann erst am nächsten Wochenende veröffentlicht wird---einfach nur frustrierend.)

    Ich verfolge die Diskussion interessiert und stelle fest, dass da oft auch viele Missverständnisse mit reinspielen.
    Deshalb ist so ein Austausch vielleicht garnicht schlecht.

    LG
    indidi

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    1. Hallo Indidi!
      Blogspot ist da leider etwas unzuverlässig ist. Bei mir sind schon etliche Kommis verloren gegangen. Ich habe davon dann nur dadurch erfahren, weil mir die Kommentatorinnen ne Email schrieben. Zum Glück... Gestern habe ich mal wieder im Blogspamordner geguckt und da waren 5 Kommis drin. Weiß der Himmel warum. Einer war schon voll alt. Das tut mir persönlich dann auch ehrlich leid! Ich fühle mich zwar nicht angesprochen, weil ich Kommentare (es sei denn sie sind fies oder unverschämt) nicht absichtlich nicht freischalte. Ich wollte es nur mal sagen, weil das viele vll auch gar nicht wissen...
      LG *valessa

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  11. Danke für die Rückmeldung. Wieder was gelernt.
    indidi

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